Aus jeder Falte jenes Kleides
Welches das Glück und die Impertinenz
Dich zu bedecken, sein nennt
Aus jeder Strähne jenes Haares
Das den Kopf ziert
In dem dies spektakuläre Gedankenensemble
Tanzt und singt
Aus jeder süßen oder bittren Träne
Jedem Tropfen jenes Elixiers der Empfindungen
Das in Deinen Augen Abgrund und Himmel benetzt
Aus jedem Schluck und jedem Zug
Jedes Giftes, das Du in Dich aufnimmst
Dinge und Menschen in Dir zu töten
Wiederum andere in und außer Dir zu verschonen
Strömt es, strahlt es und steigt es empor
Das unumgreifbare, unbegreifbare
Das unheil- und verheißungsvoll leuchtende
Das sirenengleich mir singende
Undurchdringbare Chaos
In dem die Schöpfungsgöttin
Einst sich selbst und die Welt gebar

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