Ich setze einen Schritt in diese Welt, prompt blendet es mich. Ich setze Schritt um Schritt, schreite immer weiter in diese Welt hinein, erhoffe mir das Erleben atemberaubender Natur, doch unter jedem Stein, hinter jedem Hügel, hinter jedem Grashalm lauert es darauf, mich zu blenden.
Es blendet mich, es verhindert mein Erleben der Natur, es drückt auf mich ein, es drückt mich nieder, erdrückt mich fast.
Ich ersticke.
Es blendet mich weiter unbehelligt durch mein Ableben.
Natürlich entdeckt man mich sofort, ich werde obduziert, man sucht nach der Ursache meines Ablebens, doch findet in meinen leblosen Organen keinen Hinweis auf einen möglichen Grund für mein Ersticken.
Sie eröffnen meinen Schädel, sie blicken in mein Hirn.
Es blendet sie.

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