Aegons Thron

Published by

on

Aegons Thron der tausend Schwerter
Himmelhoch ragt er hinauf
Schmölz ich jedes ein
Dass Du gegen mich ins Feld geführt
In knapp zweimal tausend Tagen
Die ich Dich gekannt
Zwanzigfach säß höher ich als der Erob‘rer
An dem Tag, da Du bezwungen

Doch nicht so schnell abgerechnet!
Half doch eine zweite Hand, die Schwerter zu ergreifen
Wessen Hand ward Dir dazu geliehen?
Welcher Unbedarfte Narr
Hat Dir wohl sich anerboten?

War‘s nicht ich selbst, der als Knappe
Dir bereiten Willens einst sich hat verpflichtet
Im besseren Glauben, Du und ich
Wir zu zweit der ganzen Welt entgegen
Sähten Feuer, Wut und Kriege
Wo ich stets nach Harmonie gestrebt
Haben letzten Endes mich allein bekämpft
Und beinah noch triumphiert

Hinterlasse einen Kommentar