In Schmerz verkrampft zu einem Lächeln

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In Schmerz verkrampft zu einem Lächeln
Das zukunftsfroh wirken will
Blickt mir und allen
Die es sehen wollen
Das Gesicht entgegen
Dem ich die Zukunft nahm
In dem ich einst mein Leben glaubte

Aus den Augen, in denen den Himmel ich wähnte
Blickt heut nur noch der Wahn
Was ich Dir angetan, ich weiß es wohl
Du mir hingegen, selbst heut
Erkenne ich’s nur schemenhaft
Ein Brand hinter einer Mauer verborgen
Die zu berühren, mir die Finger versengt

Mich zu fragen, wem ich mich versprach
Einem Menschen, den es lang schon nicht mehr gab
Oder gar einem, den es nie gegeben
Oder, ob ich’s vielleicht in Momenten sah wie durch klares Eis
Wen die Fassade -in Teilen wohl von mir geschaffen- zu verbergen suchte
Und ich mich bewusst in allmähliches Verderben stürtzte
Die Antwort verlangt nach all meiner Kraft

Muss ich letztlich die Wunden in Kauf nehmen
Welche der Abriss dieses Bollwerks mir bedeutet
Um letztlich doch noch zu verstehen
Auf welche Weise Du mir nach dem Leben getrachtet
Vorwerfen kann ich’s Dir -schätze ich- so oder so nicht
Da, was Du auch in letzter Konsequenz gegen meine Seele geführt haben magst
Ob Lieb’, ob Krieg, schließlich wohl beides alle Mittel heiligt

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