Nun sitze ich in der Nacht
bei Kerzenlicht und blicke
erfüllt von Schmerz,
erfüllt von Trauer,
erfüllt von Hoffnung
auf den Stuhl, auf dem Du sitzen solltest.
In meinen Augen sähest Du
den Verlust, den ich erlitten,
die Tode, derer ich starb,
flüchtig von einem Lächeln unterbrochen,
dem Irrtum erliegend,
dass Du vor mir erschienst.
Gesenkten Hauptes, dem Licht abgewandt
das Gesicht in meine Hand gestützt
gedreht nach Deinem Stuhl,
der nie der Deine war
und vielleicht auch nie
der Deine sein wird.

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